Klönabend zur Verkehrssituation in Reckenfeld
Unter der Begleitung des Planungsamtschefs des Kreises Steinfurt, Heiner Bücker, wurden die Verkehrsgegebenheit vorgestellt und diskutiert.
Die Verkehrssituation in Reckenfeld stand bei der Präsentation auf dem Klönabend im Blickpunkt. Unter der Begleitung des Planungsamtschefs des Kreises Steinfurt, Heiner Bücker, wurde die schwierige Verkehrsgegebenheit vorgestellt und diskutiert.
Im Mittelpunkt stand der zunehmende Kfz-Verkehr in Reckenfeld. Anhand von Verkehrszählungen wurde die Entwicklung aufgezeigt. Neben der deutlichen Zunahme des Verkehrs wurde besonders der hohe LKW-Anteil von 8-10 % und auch die hohen Geschwindigkeiten bemängelt. Dies wurde bei einer aktuellen Tempomessung deutlicht. Hier wurde auf der Grevener Landstrasse in Höhe der Grundschule in der Mittagszeit 93 km/h gemessen. Dies erfordert kurzfristig einen Handlungsbedarf. Von den Zuhörern wurde daher eine permanente Geschwindigkeitsmessung mit einer festen Anlage gefordert.
Ebenfalls heiß diskutiert wurde das Für und Wider zum Ausbau der Ortsumgehungen Jägerweg und Westumgehung Emsdetten diskutiert. Der Ausbau des Jägerweges dient zwar der Entlastung der Grevener Landstraße, er kann jedoch auch weiteren Verkehr von Außerhalb in den Ort bringen. Herr Bücker wies darauf hin, dass durch eine geeignete Beschilderung der Verkehr um den Ort herum geleitet werden kann. Hierzu sollten Vorschläge an die Stadt gemacht werden.
"Wichtig ist, das die Ortsdurchfahrt weniger attraktiv ist als die Ortsumgehung" äußerte hierzu ein Zuhörer. Dies erreicht man sowohl durch einen Ausbau der Ortsumgehungen und der B481 als auch durch eine "Behinderung" des Verkehrsflusses in der Ortsmitte. Eine erste geeignete Maßnahmen hierzu ist der Kreisel in der Ortsmitte.
Das Problem der Ortsdurchfahrt wird insbesondere auch durch den Lastverkehr verursacht. An Wochenenden werden zudem auch die Parkplätze in der Ortsmitte von parkenden Lkws blockiert. Hier soll mit einem Zusatzschildern "nur für PKW" Abhilfe geschaffen werden.
Es wurden von den Zuhörern empfohlen sich auch mit dem Thema 'Shared Space' zu beschäftigen. Durch weniger Schilder und durch einfache Regeln wie ‚Rechts vor Links' wird der Verkehr beruhigt und die Aufmerksamkeit der Verkehrsteilnehmer füreinander gestärkt. Diese Anregung wurden von Herrn Bücker gerne aufgenommen.