Reckenfelder beim politischen Aschermittwoch
Auch in diesem Jahr fuhren die Reckenfelder zusammen mit der Grevener Union zum zweitgrößten politischen Aschermittwoch
im Bundesgebiet nach Recke.
Als Hauptredner begeisterte Ministerpräsident Dr. Jürgen Rüttgers die über 2400 Zuhörer im
beheizten Festzelt.
Gerade angesichts der bevorstehenden Landtagswahl am 09. Mai nahm Jürgen Rüttgers zu den wichtigen
Kernbereichen der Politik Stellung. Zunächst jedoch musste er sich als Rheinländer den witzigen Sprüchen seines Vorredners
dem Europaabgeordneten Markus Pieper erwehren. An Jürgen Rüttgers gerichtet stellte Markus Pieper die Frage: "Wissen Sie,
Warum die Westfalen bei den Büttenreden nicht so lange lachen wie die Rheinländer? Weil wir die Witze früher verstehen."
Rüttgers ging zunächst auf die Wirtschaftskrise ein. Er versprach, die NRW-Regierung werde die Wirtschaft wieder in Ordnung
bringen. Durch Investitionen sei man auf dem besten Weg, eine der schlimmsten Krisen zu meistern. Rüttgers will keiner
Steuersenkung zustimmen und noch vor der Landtagswahl soll mit einer Steuerschätzung für Klarheit gesorgt werden.
Im weiteren ging Rüttgers auf die aktuellen Themen Hartz IV, die Schaffung von Arbeitsplätzen, die Linke und die Bankenkrise
ein. "Die Leute wollen wissen, wer die Zeche zahlt."
Schlussredner Karl Josef Laumann stellte schließlich die Erfolge der NRW-Regierung in den Vordergrund.
"Trotz der Wirtschaftskrise haben wir heute 200.000 Arbeitslose weniger als im Juni 2005 und die Zahl
der Lehrstellen ist von 110.000 auf knapp 130.000 gestiegen."